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Pflasterarbeiten in Görlitz und der Oberlausitz

Görlitz ist Granitland: Die Königshainer Berge liegen vor der Stadt. Beim Regenwasser rechnen die Stadtwerke mit einer Pauschale, die Sie kennen sollten, bevor Sie pflastern.

  • Keine zusätzlichen Kosten für Sie
  • Rückmeldung in der Regel am nächsten Werktag
  • Pflasterbetriebe aus Ihrer Region, die wir kennen

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Ihr Vorteil mit Heimatprofi

  • Sie müssen nicht suchen

    Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir suchen die Pflasterbetriebe heraus, die zu Ihrem Vorhaben und Ihrem Ort passen.

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    Wir arbeiten mit Betrieben aus Ihrer Region zusammen und bauen dieses Netzwerk laufend aus. Ihre Rückmeldung hilft uns, es immer besser zu machen.

  • Keine zusätzlichen Kosten

    Die Betriebe bezahlen uns für die Vermittlung, nicht Sie. Ihr Angebot bekommen Sie direkt vom Betrieb.

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    Wir begleiten Ihre Anfrage vom ersten Kontakt, bis sich die Betriebe melden. Auch am Telefon: 0351 27 59 38 50

Kurz beantwortet

In Görlitz berechnen die Stadtwerke Görlitz für Niederschlagswasser seit 1. Januar 2026 ein Entgelt von 0,57 € brutto pro m² versiegelter Fläche und Jahr. Die Fläche wird standardmäßig pauschal aus Grundflächenzahl und Grundstücksgröße ermittelt. Teildurchlässiges Pflaster zählt als versiegelt, Speicher und Versickerungsanlagen mindern die Fläche. Wir vermitteln Ihnen bis zu drei passende Pflasterbetriebe aus der Region.

Wie berechnen die Stadtwerke Görlitz das Regenwasser?

Die Stadt Görlitz ist Aufgabenträgerin der Abwasserbeseitigung und hat den Betrieb der Stadtwerke Görlitz AG übertragen. Abgerechnet wird ein privatrechtliches Niederschlagswasserentgelt von 0,57 € brutto (0,48 € netto) pro m² und Jahr.

Besonderheit nach § 20b der Allgemeinen Bedingungen für die Entwässerung: Die versiegelte Fläche wird nicht gemessen, sondern pauschal berechnet als Grundflächenzahl mal Grundstücksgröße. Ohne Bebauungsplan gilt für Wohnbauflächen meist 0,4, in Biesnitz, Schlauroth, Tauchritz, Kunnerwitz und Klein Neundorf 0,3. Ist die tatsächlich versiegelte Fläche kleiner, wird auf Antrag diese zugrunde gelegt. Änderungen unter 2,50 € im Jahr bleiben unberücksichtigt.

Was bedeutet die Pauschale für eine neue Pflasterfläche?

Rechenbeispiel: Ein Wohngrundstück von 800 m² mit Grundflächenzahl 0,4 wird mit 320 m² angesetzt, das sind rund 182 € im Jahr. Sind Haus, Garage und Einfahrt zusammen tatsächlich nur 220 m² groß, lohnt ein Antrag auf die tatsächliche Fläche. Kommt eine neue Einfahrt von 50 m² hinzu, steigt die tatsächliche Fläche auf 270 m² und liegt damit weiter unter der Pauschale.

Anders als in Cottbus oder Chemnitz senkt Sickerpflaster in Görlitz das Entgelt nicht: Teilweise wasserundurchlässige Beläge gelten laut Entwässerungsbedingungen als versiegelt. Wirksam sind dagegen Speicher oder Versickerungsanlagen mit mindestens 2 m³ je 100 m², die pauschal 23 m² je m³ Speichervolumen abziehen. Mehr: Versiegelung und Niederschlagswasser.

Welcher Granit kommt aus der Region Görlitz?

Westlich von Görlitz liegen die Königshainer Berge. Dort wurde bis 1975 Königshainer Granit abgebaut, der unter anderem am Berliner Reichstag verbaut ist. Weiter westlich im Landkreis Bautzen wird Lausitzer Granit, geologisch ein Granodiorit, gebrochen. Laut Wikipedia sind Pflaster, Bordsteine, Rinnsteine und Gehwegplatten in Dresden und vielen ostsächsischen Städten aus diesem Gestein gefertigt worden.

Wer einen Hof in Altbaulage erneuert, findet oft altes Granitpflaster, das sich reinigen und neu setzen lässt. In der historischen Altstadt können Vorgaben der Denkmalpflege gelten, das klären Sie vorab mit dem Bauamt. Zum Materialvergleich: Pflastersteine im Vergleich.

Wann lohnt sich in Görlitz ein Antrag auf die tatsächliche Fläche?

Immer dann, wenn Dach und befestigte Flächen zusammen deutlich kleiner sind als Grundflächenzahl mal Grundstücksgröße. Messen Sie nach der Pflasterarbeit alle angeschlossenen Flächen auf oder nutzen Sie die Aufmaße aus der Rechnung des Betriebs. Liegt die Summe unter der Pauschale, stellen Sie den Antrag bei den Stadtwerken Görlitz.

Was kostet es in Görlitz?

Für Görlitz gibt es keine eigene Preisstatistik zu Pflasterarbeiten. Nutzen Sie die bundesweiten Orientierungswerte von 65 bis 250 € pro m² einschließlich Unterbau, siehe Kosten. Wiederverwendetes Granitpflaster spart Material, kostet aber mehr Arbeitszeit.

Görlitz und Landkreis im Überblick

Einwohner Görlitz
55.065
Landkreis
Landkreis Görlitz
Einwohner Landkreis
rund 242.000
Bundesland
Sachsen

Görlitz liegt in der Oberlausitz am Westufer der Lausitzer Neiße, die seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Die Stadt ist Sitz des Landkreises Görlitz. Görlitz blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört: 37 Häuser wurden zerstört, je nach Quelle 78 bis 89 teils schwer beschädigt. Die Altstadt mit spätgotischen, Renaissance- und Barockbauten ist von ausgedehnten Gründerzeitvierteln umgeben, vor allem südlich der Altstadt. Die Stadt zählt nach eigenen Angaben rund 3.600 Einzeldenkmale und gilt als größtes zusammenhängendes Flächendenkmal Deutschlands. Plattenbauten stehen vor allem in Königshufen, das ab 1975 in WBS-70-Bauweise entstand.

Wir vermitteln Pflasterbetriebe für Görlitz und die umliegenden Orte, unter anderem Löbau, Niesky, Zittau, Reichenbach/O.L., Markersdorf und Schöpstal.

Was Hausbesitzer in Görlitz wissen sollten

  • Denkmalschutz: Bei rund 3.600 Einzeldenkmalen sollten Eigentümer von Altbauten vor Arbeiten an Fassade, Dach oder Fenstern klären, ob ihr Haus in der Denkmalliste steht.
  • Hochwasser: Im August 2010 stieg die Neiße in Görlitz auf über 7 m, ein Vielfaches des mittleren Wasserstands, und richtete Schäden in ufernahen Vierteln an.
  • Radon: Görlitz und der Landkreis Görlitz gehören nicht zu den sächsischen Radonvorsorgegebieten.

Welche Pflasterbetriebe kommen für Görlitz infrage?

Für jede Anfrage wählen wir bis zu drei Pflasterbetriebe aus Görlitz und Umgebung aus, die zu Ihrem Vorhaben passen. Alle arbeiten in der Region, und wir kennen sie. Wir sagen Ihnen, wer sich bei Ihnen meldet.

Worauf Sie beim Angebot achten können

Diese Punkte können Sie beim Betrieb direkt erfragen:

  • Eintragung in die Handwerksrolle als Straßenbauer (zulassungspflichtiges Handwerk, Anlage A HwO) oder nachgewiesener Fachbetrieb des Garten- und Landschaftsbaus
  • Schriftliche Angebote mit einzeln ausgewiesenen Positionen: Aushub, Entsorgung, Schichtdicken in cm, Bettung, Steine, Randeinfassung
  • Ausführung nach anerkannten Regeln (DIN 18318, ZTV Pflaster-StB, RStO 12 als Maßstab für befahrene Flächen)
  • Betriebshaftpflichtversicherung und Gewährleistung nach Vertrag
  • Referenzflächen aus der Region, die Kunden auf Wunsch ansehen können
  • Rechnung mit ausgewiesenem Lohnanteil für die Steuerermäßigung nach § 35a EStG

Fragen Sie ruhig, gute Betriebe beantworten das gern.

Fragen aus Görlitz

Wie hoch ist das Regenwasserentgelt in Görlitz?

Die Stadtwerke Görlitz berechnen seit 1. Januar 2026 0,57 € brutto pro m² versiegelter Fläche und Jahr. Die Fläche wird standardmäßig pauschal aus Grundflächenzahl und Grundstücksgröße ermittelt.

Spart Sickerpflaster in Görlitz Gebühren?

Nein, teilweise wasserundurchlässige Beläge gelten in Görlitz als versiegelt. Einsparen lässt sich über Speicher oder Versickerungsanlagen oder über einen Antrag auf die tatsächliche statt der pauschalen Fläche.

Gibt es in Görlitz regionalen Granit?

Ja. Königshainer Granit aus den Bergen westlich der Stadt wurde bis 1975 abgebaut. Lausitzer Granit wird im Landkreis Bautzen weiter gewonnen und ist in vielen ostsächsischen Städten als Pflaster verbaut.

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Wir finden Ihre Pflasterbetriebe

Ein Formular statt vieler Telefonate. Wir melden uns, klären offene Fragen und vermitteln Ihnen bis zu drei passende Betriebe aus Ihrer Region. Für Sie ohne zusätzliche Kosten. Oder rufen Sie an: 0351 27 59 38 50

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